Die GT ist eine sehr kreative Therapieform. Oft wird mit dem sogenannten „leeren Stuhl“ gearbeitet. Dieser Stuhl kann die Person repräsentieren, mit welcher Konflikte bestehen, oder eigene innere Anteile. Mit diesen wird nun in Kontakt gegangen. Der Mensch versetzt sich in beide Positionen. Er spricht aus seiner Position, und antwortet aus der Gegenposition, vom „leeren Stuhl“ aus. Dadurch kann der Inhalt bestehender Probleme deutlicher werden, und es können neue Lösungsmöglichkeiten ausprobiert werden.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Therapeutin als „Spiegel“ agiert. Sie zeigt dem Menschen, z. B. über dessen Körpersprache, Themen auf, welche ihm noch gar nicht bewusst sind. Dadurch kann der Mensch ein tieferes Verständnis über sich selbst und seine Verhaltensweisen erlangen.
In einer Sitzung besteht die Möglichkeit, in einem sicheren Rahmen neue Verhaltensweisen und Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren, um diese dann im „echten Leben“ zu integrieren.

